Mein Leben an der Wohnungstür – auf der Suche nach WLAN

Vor knapp 2 Wochen bin ich in meine neue Wohnung auf Rügen gezogen – und trotz frühzeitiger Ummeldung habe ich noch immer kein WLAN. Es ging sogar so weit, dass ich scheinbar im ganzen System der Telekom verschwunden gegangen bin. Mir war recht schnell klar, dass dahinter ein größerer Grund verborgen liegt. Und dass das Internet auch bald mit Leichtigkeit wieder funktionieren wird. Wenn ich so weit bin. Aber keine Sekunde früher.

Dadurch, dass ich kein WLAN habe, kann ich gerade auch nicht arbeiten. Für mich nicht, aber auch für sonst niemanden. Ich kann nicht täglich posten, an den ganzen Kursen nicht teilnehmen, keine Kaltakquise für andere machen, an keinen Coachings teilnehmen, selber keine Sessions geben. Warum das alles? Um zu bemerken, was zu mir gehört und was nicht. Um abgrenzen zu können, was ich bin – und was nicht. Um Konditionen gemachter Verträge zu verändern. Um in mein Leben als Unternehmerin hineinwachsen zu können. Um für mich da zu sein. Um herauszufinden, wie ich mein Unternehmen und mein Leben gestalten will. Nicht mehr und nicht weniger. Ich habe gerade solche Kopfschmerzen, weil mich das Ganze gerade wirklich crasht. Spüre die Ernsthaftigkeit hinter meinen Entscheidungen. Und die Konsequenzen hinter meinen Entscheidungen. Stehe mehr für mich selbst ein. Lasse keine Entschuldigungen mehr durch, nicht bei mir und auch bei anderen nicht mehr. Jeder trägt die Verantwortung für sich selbst (Kinder und Haustiere zu Teilen (!) ausgeschlossen) und diese darf ich zum einen nun selbst für mich übernehmen, gleichzeitig sie aber auch bei den anderen belassen. Ich hole mir meine Energie zurück. All jene, die ich anderen geliehen habe. Sie darf nun zu mir zurückkehren.

Aber zurück zu meinem Leben an der Wohnungstür. Trotz mangelndem WLAN und Datenvolumen auf geringster Geschwindigkeit, arbeite ich derzeit mit Sabrina zusammen. Sie leitet mich gerade durch all die aufkommenden Prozesse hindurch, hinein in mein ganz persönliches Unternehmertum. Und ich muss sagen, die Prozesse sind teilweise echt unangenehm. Aber durch Sabrina werden sie erträglicher. Die Sache ist nur die, dass Sabrina in der Schweiz wohnt. Heißt, außerhalb der EU. Ich wohne auf Rügen, in Deutschland. Telefonkosten zwischen Deutschland und Schweiz sind so hoch, dass wir das gar nicht erst in Erwägung gezogen haben. Jegliche Videokonferenzen oder Anrufe über Apps funktionieren zwecks mangelndem Internets meinerseits nicht. Also senden wir uns Sprachnachrichten via Telegram. Nur reich zum up- und downloaden mein verlangsamtes Datenvolumen derzeit nicht aus. Mein Nachbar über mir hat mir sein WLAN angeboten. Das kriegt mein Handy aber nur wo? Exakt. Genau an meiner Haustüre. Um genau zu sein, an der Wohnungseingangstür (da kommt noch mal kurz die Schreinerin in mir durch). Also drücke ich mein Handy jetzt regelmäßig an die Glasscheibe an meiner Türe oder lege mein Smartphone auf die Türklinke, bis alles geladen hat. Mir gehen meine eigenen Muster echt extrem auf die Nerven seitdem. Ich hoffe auf baldiges WLAN, denn dann müsste ich durch das gröbste auf diesem Gebiet durch sein.

Zugegeben, früher hätte ich zum einen die Telekom verrückt gemacht, dass die mir das jetzt aber aufs Schleunigste klarmachen, zum anderen hätte ich das einfach alles irgendwie hingenommen. Den Schmerz ertragen. Mittlerweile erkenne ich die Zeichen immer leichter. Auch wenn der Weg dann erst einmal oft steinig ist, weiß ich doch, dass er langfristig schöner wird. Entspannter und freudvoller. Ernsthafter und mit mehr Leichtigkeit.

Hier möchte ich Dich einladen selbst mal Dein Leben durchzuschauen. Wo gehen Dinge mit Leichtigkeit? Wo hackt es? Denn wo es hackt, gibt es meist noch was zu lösen. Sonst würd es ja nicht hacken. Wenn Du dabei Hilfe und Unterstützung willst, melde Dich gerne bei mir.

Denn ich bin Schamanka Jacqueline, das Sprachrohr Deiner Seele. Schamanin für Seelenzeichen.

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