Wie kann ich mit Sehnsucht umgehen, Ganesha?

Schamanka: Manchmal habe ich unglaubliche Sehnsucht nach Dingen, Menschen oder „Energien“. Nach Sachen, die ich teilweise noch nicht mal je erlebt habe oder nicht mal wüsste, wie ich das in die Tat umsetzen könnte. Wie kann ich damit umgehen? Was soll oder kann ich tun?

Ganesha: Was, wenn Du Dich mit Deiner Sehnsucht einfach an etwas erinnerst? Entweder etwas aus der Vergangenheit – oder aus der Zukunft?

Schamanka: Wie meinst Du das?

Ganesha: Also, zu aller erst sehnst Du Dich ja gerade nach etwas, das Du nicht hast. Richtig?

Schamanka: Ja, klar. Sonst hätte ich ja keine Sehnsucht.

Ganesha: Eben. Du suchst das, nach dem Du Dich sehnst. Aber zugleich kann das zur Sucht werden. Also Vorsicht.

Schamanka: Ist eine Sehnsucht also was Schlechtes?

Ganesha: Fast nichts ist von Grund heraus schlecht. Es kommt immer darauf an, was Du damit machst.
Wenn Du Dich dauerhaft in Deinen Sehnsüchten verlierst, wird Dir das sicher nicht ewig gut bekommen. Du wirst unglücklich sein, denn Du bist ja die ganze Zeit sehnsüchtig und im Grunde auf etwas ausgerichtet, das Du gerade nicht hast.
Zugleich kann Dir Deine Sehnsucht Deine Zukunft zeigen. Du bist vielleicht noch nicht bereit dazu, das, wonach Du Dich gerade sehnst, schon zu empfangen. Vielleicht sind Teile davon (gerade) nicht gut für Dich. Warum auch immer es noch nicht da ist, kann es Dir aber zeigen, was Du möchtest.
Die Frage ist nun: Was tust Du, um diese Wirklichkeit in Dein Leben zu lassen?

Bist Du bereit all das loszulassen, was Dich noch davon abhält all das, wonach Du Dich sehnst, zu empfangen?

Bist Du bereit all das zu heilen und zu integrieren, was es braucht, damit Du all das überhaupt empfangen kannst?

Bist Du bereit die Kontrolle abzugeben, damit sich all das zu Deinem Besten entwickeln kann?

Schamanka: Okay, wow. Das ist jetzt komplexer als gedacht.

Ganesha: Manchmal kann es ratsam sein, sich seine Sehnsüchte mal genauer anzusehen. Möchtest Du das, was Dir gerade im Kopf herumspukt? Brauchst Du genau dieses Szenario? Oder ist es einfach das Gefühl, das dahintersteckt? Brauchst Du es gerade wirklich, dass Du jedem diese eine Geschichte erzählst? Oder willst Du eigentlich von Dir selbst wahrgenommen werden, sodass DU selbst nicht mehr über Deine Grenzen gehst?

Welches Gefühl erhoffst Du Dir, wenn Du es tätest oder erfahren würdest?

Tu die Dinge gerne trotzdem, wenn sie machbar sind für Dich und Du es wirklich möchtest. Aber vielleicht kannst Du ja beides machen? Es Dir selbst geben und es von außen annehmen?

Schamanka: Und wenn es mir nicht möglich ist, eine solche Situation zu erschaffen und ich mir das auch selbst nicht wirklich geben kann?

Ganesha: Genieße die Süße der Sehnsucht! Genieße die Zeit bis sie sich erfüllt, denn dann muss die Sehnsucht gehen. Und wenn Du Dich jetzt schon an diese Zukunft erinnerst, wird es sicher bald soweit sein. *gütiges Schmunzeln*

Schamanka: Danke, das bringt mir Entspannung. Irgendwie wandelt sich so die Sehnsucht… in eine Art Vorfreude?

Ganesha: Das klingt wundervoll! Wie die Sehnsucht des Frühjahrs auf das Erwachen der Welt! Köstlich!

Schamanka: *schmunzelt* Da hast Du recht.


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